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Aktuelles

Auf dieser Seite informiert die Fachstelle Wolf über Neuigkeiten und Wissenswertes zu den Wölfen in Sachsen und darüber hinaus. Durch einen Klick auf die Überschrift, öffnet sich der Beitrag.

Das Sächsische Landesamt für Umweltamt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) veröffentlichte am 10.11.2022 die Ergebnisse aus dem abgeschlossenen Monitoringjahr 2021/2022.
Neu hinzugekommen sind sieben Wolfsterritorien die sich über Sachsen verteilen. Insgesamt bestätigt wurden 36 Wolfsterritorien, in denen sich 31 Rudel, vier Paare und ein territoriales Einzeltier etabliert haben. 
 

Die entsprechende Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Das Wolfsmonitoringjahr lehnt sich nicht an das Kalenderjahr an, sondern an das biologische »Wolfsjahr«: von der Geburt der Welpen bis zum Ende des ersten Lebensjahres. Das Monitoringjahr 2020/2021 umfasst den Zeitraum vom 1. Mai 2020 bis zum 30. April 2021. Die ausführliche Datenauswertung der jährlichen Erhebung kann immer erst im Herbst abgeschlossen werden, wenn die Untersuchungsergebnisse der im Frühjahr gesammelten Genetikproben vorliegen. Auch danach sind noch Anpassungen der Territorien für das abgelaufene Monitoringjahr möglich.

 

Weitere Informationen hierzu unter Wolfsvorkommen in Sachsen

Am 12.04.2022 haben wir bereits in einer Pressemitteilung  die erfolgreiche Besenderung von drei Wölfen  bekanntgegeben. Näheres dazu finden Sie unter Landesprogramm Besenderung.

In der Nacht zum 13.04.2022 ist ein weiterer Fangversuch geglückt. Die junge Wölfin mit der Bezeichnung FT19 (»Edda«) wurde auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz gefangen, untersucht und besendert.

Im Colditzer Forst südlich von Leipzig hat sich erstmals ein Wolfspaar angesiedelt. Das neue Wolfsterritorium in Sachsen wird unter dem Namen »Colditzer Forst« geführt. Der Nachweis gelang durch Aufnahmen einer Wildkamera im Sommer 2021 und durch Genetikproben eines Nutztierrisses, die im Oktober 2021 bei Kohren-Salis bei Frohburg genommen wurden.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung des Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG).

Am frühen Morgen des 31. Januar 2022 wurden zwei weibliche Wölfe bei Zusammenstößen mit Fahrzeugen getötet. Ein Wolf wurde an der S 127 bei Cunnersdorf im Landkreis Görlitz getötet, ein anderer an der S 119 nordöstlich von Neukirch im Landkreis Bautzen. Beide Tiere wurden für weitere Untersuchungen an das Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin verbracht.

Am Sonntag, den 12.12.2021, wurde bei Piskowitz / Nebelschütz im Landkreis Bautzen ein verletzter Wolf gemeldet. Der Rüde war erkrankt und stark abgemagert, hatte aber keine äußerlichen Verletzungen. Er wurde vor Ort narkotisiert und anschließend tierärzltich untersucht. Aufgrund der starken Schwächung und Erkrankung des Wolfes wurde er eingeschläfert.

In den vergangenen Monaten haben wir drei Veröffentlichungen neu aufgelegt oder veröffentlicht. Mit Klick auf die Verlinkung werden Sie zum Publukationsservice des Freistaat Sachsen weitergeleitet, wo Sie die Publikationen kostenfrei bestellen können.

Falblatt zur Förderung des präventiven Herdenschutzes

In diesem Faltblatt finden Sie die wichtigsten Informationen & Kontakte zur Förderung von Herdenschutzmaßnahmen.

Faltblatt Fachstelle Wolf

Was sind die Aufgaben der Fachstelle Wolf und kann ich mich als Bürger an diese Adresse wenden?

Notfallleitfaden Wolfsübergriff

Was ist nach einem Wolfsübergriff zu tun? Eine ablösbare Karte fürs Portemonaie informiert über die wichtigsten Schritte nach einem mutmaßlichen Wolfsübergriff. Auf der Rückseite finden Sie in kompakter Form wichtige Informationen zum Herdenschutz.

Das Sächsische Landesamt für Umweltamt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) veröffentlichte am 28.10.2021 die Ergebnisse aus dem abgeschlossenen Monitoringjahr 2020/2021.
Diese weisen auf eine hohe Dynamik in den Lausitzer Wolfsterritorien hin.
Bei den 34 im Monitoringjahr 2020/2021 in Sachsen nachgewiesenen Wolfsterritorien handelt es sich um 29 Rudel, drei Paare und zwei territoriale Einzeltiere.
 
Die entsprechende Pressemitteilung finden Sie hier.
 
Das Wolfsmonitoringjahr lehnt sich nicht an das Kalenderjahr an, sondern an das biologische »Wolfsjahr«: von der Geburt der Welpen bis zum Ende des ersten Lebensjahres. Das Monitoringjahr 2020/2021 umfasst den Zeitraum vom 1. Mai 2020 bis zum 30. April 2021. Die ausführliche Datenauswertung der jährlichen Erhebung kann immer erst im Herbst abgeschlossen werden, wenn die Untersuchungsergebnisse der im Frühjahr gesammelten Genetikproben vorliegen. Auch danach sind noch Anpassungen der Territorien für das abgelaufene Monitoringjahr möglich.
 

Weitere Informationen hierzu unter Wolfsvorkommen in Sachsen

Der Bericht gibt einen Überblick über das Wolfsvorkommen im Freistaat Sachsen im Monitoringjahr 2019/20. Das Monitoringjahr 2019/20 umfasst den Zeitraum vom 1. Mai 2019 bis zum 30. April 2020. Informiert wird unter anderem über die Anzahl der Tiere und die Vorkommensgebiete. Dabei werden die bestätigten 28 Rudel und ein Paar detailliert beleuchtet. Thematisiert werden besondere Vorkommnisse und neuere Entwicklungen in den sächsischen Wolfsfamilien, wie z. B. Doppelreproduktionen. Dargestellt werden auch die Gefährdungen, denen die Wölfe in Sachsen ausgesetzt sind.

Der Statusbericht erscheint jährlich und fasst die Ergebnisse des sächsischen Wolfsmonitorings für das zurückliegende Monitoringjahr zusammen. Der Bericht richtet sich an Fachleute sowie interessierte Bürger.

Statusbericht 2019/2020

Am 11.05.2021 wurde südlich von Spantekow eine tote Wölfin aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich hierbei um die im Sommer 2019 in Sachsen besenderte Wölfin „Juli“. Die Wölfin ist aus dem Neustädter Rudel in Sachsen über Cottbus und Berlin bis nach Mecklenburg-Vorpommern gewandert und hatte sich seit letztem Sommer im Bereich des Landgrabentales angesiedelt.

Die Wanderung der Wölfin konnte durch ihren GPS-Sender nachverfolgt werden. Der Sender war jedoch seit November 2020 nicht mehr funktionsfähig. Die Ansiedelung der Wölfin zusammen mit einem weiteren Wolf im Landgrabental wurde jüngst durch verschiedene Foto- und Videoaufnahmen bestätigt.

Die tote Wölfin wurde umgehend zur Abklärung der Identität und der Todesursache zum Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin gebracht. Dort werden zentral Wolfstotfunde wissenschaftlich untersucht. Offenbar ist „Juli“ an Geburtskomplikationen nach ihrer ersten Trächtigkeit verendet.

https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Aktuell/?id=169913&processor=processor.sa.pressemitteilung

Nähere Informationen zu "Juli" finden Sie hier.

 

Anhand neuer Erkenntnisse aus analysierten Genetikproben der zurückliegenden Monate, können rückwirkend für das abgeschlossene Monitoringjahr 2019/20 zwei weitere Territorien (Paare) bestätigt werden:

  • Paar Haselbach (HAS)
  • Paar Weisswasser (WSW)

Damit erhöht sich die Zahl bestätigter Territorien (Rudel, Paare und territoriale Einzeltiere) in Sachsen auf insgesamt 31, darunter 28 Rudel und drei Paare.

Nähere Informationen zum Wolfsvorkommen in Sachsen finden Sie hier.

Am Montag den 15. März 2021 verirrte sich ein Wolf in Riesa. Ein Handyvideo zeigt, wie ein PKW-Fahrer den Wolf mit seinem Auto gezielt verfolgt. Das verängstigt wirkende Tier flüchtete in eine Sackgasse und ist durch einen Zaun auf das Betriebsgelände einer Firma gelangt. Wir gehen mittlerweile davon aus, dass der Wolf weitergezogen ist. Auf dem Betriebsgelände ist das Tier seit Montag Mittag nicht mehr gesehen worden und es gibt auch keine Hinweise, die darauf hindeuten, dass sich der Wolf noch auf dem Gelände aufhält. Das LfULG hat hier und hier Stellung dazu bezogen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass Wölfe in solchen Situation nicht gehetzt oder in die Enge getrieben werden dürfen, damit diese nicht in Panik geraten. Man sollte ihn mit ausreichendem Abstand beobachten und die Fachstelle Wolf und ggf. die Polizei informieren.

Der Wolfsbestand in Sachsen ist im letzten Monitoringjahr auf insgesamt 29 Territorien angestiegen. Dabei handelt es sich um 28 Rudel und ein Paar. Neu dazugekommen sind die Wolfsterritorien Daubitz II, Neukollm, Rauden  und Hohwald. Während sich die ersten drei jeweils zwischen anderen, bestehenden Rudeln etabliert haben, war das Hohwald-Rudel zwar bereits bekannt, hatte seinen Schwerpunkt aber in den letzten beiden Jahren in Tschechien und wurde dort mitgezählt.

In drei Rudeln gab es jeweils eine Doppelreproduktion. Für die Rudel Knappenrode II, Neustadt/Spremberg und Nochten belegen dies Fotoaufnahmen, sowie genetische Untersuchungen. In den vergangenen Jahren sind bereits mehrfach Doppelreproduktionen nachgewiesen worden.

In 26 der 28 sächsischen Rudel konnte 2019 Reproduktion nachgewiesen werden, insgesamt wurden 96 Welpen bestätigt.

Regelmäßig informiert das Sächsische Landesamt für Umwelt und Landwirtschaft (LfULG) auch mittels Medieninformation über aktuelle Ereignisse bzw. wichtige Erkenntnisse.

Medieninformationen zu Thema Wolf

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