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Sachsens Wölfe

Über Jahrhunderte wurde der Wolf als Schädling betrachtet, da er mit dem Menschen um das Wild in den Wäldern konkurrierte. Das Wild war für die damalige Bevölkerung eine wichtige Nahrungsquelle. Vor allem durch Übergriffe auf Schaf- und Ziegenherden zog der Wolf den Hass der Bevölkerung auf sich. Mitte des 19. Jahrhunderts verschwanden die letzten sesshaften Wölfe aus Deutschland.

Bereits nach 1945 tauchten nachweislich einzelne polnische Wölfe auf der Suche nach einem Revier wieder in Deutschland auf. In der ehemaligen DDR wurde die natürliche Wiederbesiedlung durch den Wolf jedoch durch Abschuss der Zuwanderer unmöglich gemacht. Erst nachdem der Wolf 1990 im wiedervereinten Deutschland unter Naturschutz gestellt wurde, hatte er hier wieder eine Chance, sesshaft zu werden. So gelang es im Jahr 2000 einem aus Polen zugewanderten Wolfspaar in Sachsen, im Bereich des Truppenübungsplatzes Oberlausitz, erstmals wieder Welpen in freier Wildbahn groß zu ziehen. Durch Ausbreitung der Jungtiere und weitere Zuwanderung von Wölfen aus Polen wächst das Wolfsvorkommen im Freistaat sowie in ganz Deutschland stetig an.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zum aktuellen Wolfsvorkommen in Sachsen, dazu wie sich dieses seit dem Jahr 2000 entwickelt hat sowie zu den tot aufgefundenen bzw. getöteten Wölfen im Freistaat. Die Seite «Aktuelles» stellt aktuelle Informationen bereit und unter der Seite «Landesprogramm Besenderung» finden Sie ausführliche Informationen zu den Aktivitäten der Wölfe, die in Sachsen zuletzt mit Halsbandsendern versehen wurden.

Aktuelles

Wolfsvorkommen in Sachsen

Landesprogramm Besenderung

Tote Wölfe

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