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Förderung für den Herdenschutz

Der Freistaat Sachsen unterstützt Nutztierhalter finanziell bei der Anschaffung von präventiven Schutzmaßnahmenzur Vermeidung von Nutztierschäden durch Wolfsübergriffe.

Es werden Präventionsmaßnahmen gefördert, die dem Schutz von Schafen und Ziegen sowie Gehegewild in Gattern dienen. Dies gilt sowohl für Hobbyhalter als auch für Tierhalter im landwirtschaftlichen Haupt- oder Nebenerwerb und umfasst den gesamten Freistaat Sachsen.

Die Anschaffung folgender Maßnahmen zum Herdenschutz ist förderfähig:

  •     mobile Elektrozäune
  •     Breitbandlitze ("Flatterband" als Übersprungschutz)
  •     Herdenschutzhunde
  •     Untergrabschutz bei Wildgattern (inkl. Installationsleistung)

Die obengenannten Maßnahmen fallen unter den Punkt E »Vorhaben zur Prävention vor Wolfsschäden«, Förderrichtlinie »Natürliches Erbe«.

Ab sofort können die Investitionskosten in voller Höhe erstattet werden. Bewilligungsbehörde ist das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.

Wichtig ist, dass vor Anschaffung der Herdenschutzmaßnahmen erst ein Antrag bei der Bewilligungsbehörde eingereicht werden muss! Zur Antragsstellung sind die ausgefüllten und unterzeichneten Formulare inkl. eines Kostenangebotes einzureichen.

Auf der Internetseite des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) sind die Richtlinie und die Antragsformulare erhältlich:

Unterlagen zu Vorhaben der Prävention vor Wolfsschäden

Neben der Finanzierung des präventiven Herdenschutzes können Schaf- und/oder Ziegenhalter mit mindestens 50 Tieren über die RL SZH/2019 gefördert werden. Das Förderprogramm zielt auf die Unterstützung einer nachhaltigen Landbewirtschaftung durch Beweidung und die Verringerung von Konflikten zwischen Artenschutz und Weidehaltung bezüglich der laufenden Betriebsausgaben für den Schutz vor Schäden durch den Wolf ab.

Nähere Informationen sowie Antragsformulare sind über Referat 33/Förderung des LfULG abrufbar:

Förderrichtlinie Schaf- und Ziegenhaltung RL SZH/2019

 

 

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